Konzept

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Was ist der Hamburger SchulSlam?

Der Hamburger SchulSlam ist ein Poetry Slam.

Poetry Slam, der, auch Poetry-Slam
Ein Poetry Slam ist ein Dichter*innenwettstreit, bei dem jede auftretende Person einen oder mehrere selbstgeschriebene Texte in einer vorgegebenen Zeitspanne vor Publikum vorträgt. Diese Art von Wettkampf wurde Mitte der 1980er-Jahre vom Bauarbeiter Marc Kelly Smith in Chicago ins Leben gerufen. In den 90er-Jahren wurden die ersten Poetry Slams in Deutschland veranstaltet. Seitdem gibt es verschiedene Formate in vielen Städten Deutschlands; auch veröffentlichen die Dichter*innen ihre Texte online oder in gedruckter Form und können zum Teil davon leben, sind also professionelle Slammer*innen.

Eine Größe bei der Veranstaltung von Poetry Slams in Hamburg ist „Kampf der Künste“. Hier findet ihr kommende Termine, die bekanntesten Slammer*innen und Hinweise zu Workshops.

Der Hamburger SchulSlam folgt den gängigen Regeln des Poetry Slams:

  1. Alle Texte müssen selbstgeschrieben sein.
  2. Das Zeitlimit beträgt 3-5 Minuten.
  3. Kostüme und Requisiten sind nicht erlaubt.
  4. Es darf nicht überwiegend gesungen werden.
  5. Eine willkürlich ausgewählte Jury aus dem Publikum entscheidet per Punktevergabe
    über den*die Gewinner*in. Die höchste und die niedrigste Wertung werden
    gestrichen, der Rest addiert. Die Jury besteht aus fünf Personen. Die niedrigste
    Wertung ist die 1,0 (laut Bob Holman „ein Text, der nie hätte geschrieben werden
    dürfen“), die höchste die 10,0. Es können also maximal 30 Punkte erreicht werden.
  6. Es dürfen maximal zwei Texte innerhalb einer Runde vorgetragen werden.
  7. Die Unterstützung des Auftritts durch Textblätter, Smartphones o.ä. ist zulässig.

Und was gibt es sonst noch zum Konzept des Hamburger SchulSlams zu wissen?

Alle Schulen Hamburgs sind eingeladen, mitzumachen! Liegt eure Schule nicht in Hamburg, dann könnt ihr natürlich einen eigenen Wettbewerb eröffnen oder euch diesem anschließen. Bisher fand der SchulSlam an weiterführenden Schulen statt, gern unterstützen wir aber auch Grundschulen dabei, ihren eigenen Slam auf die Beine zu stellen.

Der SchulSlam hat zwei Phasen:

  1. Schuleigene Vorrunde/Schuleigener Wettbewerb: August – April eines Schuljahres

Im besten Fall ist diese Vorrunde offen für alle Schüler*innen der Schule und wird von Schüler*innen organisiert und durchgeführt. Workshops zum Verfassen von Slam Poetry (also den Texten, die dann vorgetragen werden) bietet unter anderem „Kampf der Künste“ an. Die Vorrunde besteht aus zwei eigenen Runden: Alle Teilnehmer*innen tragen ihre Texte nach einer ausgelosten Reihenfolge vor. Die beiden Personen, deren Texte die meisten Jury-Punkte erhalten haben, ziehen ins Schulfinale ein, das (nach einer Pause) direkt im Anschluss in umgekehrter Auftrittsreihenfolge stattfindet. Hier entscheidet dann der Applaus über die*den Schulsieger*in.

2. Hamburger SchulSlam-Finale: Mai – Juli eines Schuljahres

Ihr meldet eure*n Schulsieger*in und die zweitplatzierte Person direkt nach eurem Schulfinale an uns (kontakt(@)schulslam.de) bzw. an das jeweilige Organisationsteam für das Hamburger Finale (2026: EWG).

Alle Schulsieger*innen eines Schuljahres treten mit ihren Texten (ja, können dieselben wie in der Vorrunde der eigenen Schule sein) gegeneinander an – wieder in zwei Runden.

Erst gibt es auch hier Jurypunkte, dann entscheidet der Publikumsapplaus, wer den Hamburger SchulSlam gewinnt …

… und den Wanderpokal des Hamburger SchulSlams an die eigene Schule mitnimmt.

Und: Eure Schule richtet dann im nächsten Schuljahr das Hamburger SchulSlam-Finale aus!

Und: Wer den Hamburger SchulSlam gewinnt, wird für den September des laufenden Hares zum U20-Slam im Haus 73 angemeldet, kann also auf einer öffentlichen Bühne slammen!